Das Monster schläft nur

Quelle: Karte von Berlin, Google Maps

Es ist ein kalter Montagmorgen, ich stehe vor dem Büro und schließe mein Fahrrad an. Wie jeden morgen bin ich knapp sechs Kilometer von zu Hause bis hierher gefahren. Mein Blick fällt auf die massiven roten Ziegelwände vor mir und ich denke: Unfassbar, es gibt auf dieser Welt eine Waffe, die in weniger Zeit, als ich brauche, um mein Fahrrad anzuschließen, alles, was auf meinem Weg liegt – Stein, Beton, Stahl, Ziegel – dem Erdboden gleichmachen kann. In Sekunden wäre ein ganzer Stadtbezirk ausgelöscht, angrenzende schwer verwüstet, bis zu 80 km durch radioaktiven Fallout verseucht. Jeder Mensch, der mir heute Morgen begegnet ist, wäre tot, ÄrzteInnen, Krankenschwestern und Feuerwehrmänner eingeschlossen. In Hiroshima wurden 90% des medizinischen Personals selbst schwer verletzt oder getötet, die Krankenhäuser zerstört; für die Überlebenden im weiteren Umkreis, größtenteils schwerstverletzt durch Druckwelle, Hitze und  Feuersturm, gäbe es keine Hilfe. Alle Zentren für Schwerstbrandverletzte der Welt reichten nicht aus, um die Verbrennungsopfer einer einzigen Atomwaffenexplosion angemessen zu versorgen. Die Nagasaki-Bombe hat auf einen Schlag 6,7 Quadratkilometer Stadt vollständig ausgelöscht. Und die Bombe mit dem Namen „Fat Man“ war ironischerweise im Vergleich zu den heutigen Bomben eine „kleine“ Bombe, mit viel geringerer Zerstörungskraft.

Lebenslanges Leiden
Atomwaffen sind unzweifelhaft die zerstörerischsten Waffen, die es gibt. Sie vernichten unterschiedslos alles in ihrem Umfeld. Selbst wer solch ein Inferno überlebt, leidet sein Leben lang an den Folgen. Die freigesetzte Strahlung wütete noch Jahrzehnte nach dem Angriff in den Körpern und Genen der Menschen weiter: Das Risiko an Leukämie oder soliden Tumoren wie Schilddrüsen-, Lungen- oder Brustkrebs zu erkranken steigt signifikant. Auch vor den Nachgeborenen machen die Effekte der Bombe keinen Halt: Die Strahlenexposition erhöht das Risiko von erblichen Schäden in zukünftigen Generationen.

Nuklearer Winter und nukleare Hungersnöte
Eine neuere Studie der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges ergibt aber, dass die Folgen eines Atomwaffeneinsatzes noch viel weitreichender wären, als bereits beschrieben: Selbst ein regional begrenzter Atomkrieg, sagen wir mal mit der Hälfte der relativ „kleinen“ Arsenale von Ländern wie Pakistan und Indien (jeweils ca. 100 Atomwaffen), käme einem weltweiten „Ökozid“ gleich; das globale Ökosystem geriete völlig aus dem Gleichgewicht. Rauch und Staub der Explosionen und Brände blockierten bis zu 10% des Sonnenlichts, die Erdoberfläche kühlte sich ab und gleichzeitig sänken die Niederschlagsmengen. Als Folge verkürzten sich die Vegetationsperioden, weltweit bräche die landwirtschaftliche Produktion ein, Millionen Menschen stürben an Hunger. Würden die gesamten derzeit existierenden Atomwaffenarsenale eingesetzt, käme es sogar zu einer Abkühlung um durchschnittlich 7 bis 8° C – ein nuklearer Winter würde einsetzen. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Abkühlung während der letzten Eiszeit betrug nur 5°C.

Uranabbau
Aber selbst wenn wir meinen kleinen Film jetzt noch mal zum Anfang zurückspulen, dahin, wo wir heute stehen – in einer Welt, in der der erste und bisher letzte kriegerische Atomwaffeneinsatz 67 Jahre her ist und in der die meisten Menschen einfach stillschweigend hoffen, dass das Monster weiter schläft – selbst in dieser Welt, produzierten und produzieren die weltweit „ruhenden“ Atomwaffenarsenale katastrophales menschliches Leid. Das Ausgangsmaterial für die Produktion von Atomsprengköpfen ist Uran. Mehr als 70% des Urans weltweit wird auf dem Land von indigenen Völkern abgebaut. Große Mengen von Aufbereitungsrückständen verursachen eine dauerhafte radioaktive und chemische Verschmutzung und machen die betroffenen Menschen krank. Keine Uranmine auf der ganzen Welt wurde nach dem Ende der Förderung komplett dekontaminiert.

Das Erbe der Atomtests
Auch wer nicht in einem Uranabbaugebiet leben muss, trägt radioaktive Substanzen in seinem Körper, die der Existenz von Atomwaffen geschuldet sind. Seit dem Beginn des atomaren Zeitalters wurden mehr als 2.000 Atomwaffentests durchgeführt – oberirdisch, unter der Erde und unter Wasser. Der radioaktive Fallout dieser Tests belastet die gesamte Erde, einige Gebiete stärker, andere weniger stark. Die Folgen für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt sind erschütternd. Die IPPNW schätzt, dass ungefähr 2,4 Millionen Menschen an den Folgen der oberirdischen Atomtests gestorben sind, die von 1945 bis 1980 durchgeführt wurden, und deren gesamte Sprengkraft 29.000 Hiroshimabomben entspricht. Auch wenn seit 1963 ein Atomteststoppvertrag für Oberirdische und Unterwassertest besteht: Das schreckliche Vermächtnis der Test werden wir nicht mehr los.

Atomwaffen statt Armutsbekämpfung
Zu guter (oder eher schlechter) Letzt muss man auch noch erwähnen: Geschätzte 105 Milliarden US-Dollar werden jährlich weltweit für die Herstellung, Erhaltung und Modernisierung der Atomwaffenarsenale ausgegeben. Mittel, die für Gesundheitsfürsorge, Bildung, Eindämmung des Klimawandels, Katastrophenhilfe, Entwicklungshilfe und andere lebenswichtige Aufgaben benötigt werden. In etwa die Hälfte von dem, was zurzeit jährlich für Atomwaffen ausgegeben wird, würde ausreichen, um die international vereinbarten Millennium-Entwicklungsziele zur Verminderung der Armut zu erreichen. 2010 waren die Ausgaben für Atomwaffen mehr als doppelt so hoch wie die offizielle Entwicklungshilfe für den gesamten afrikanischen Kontinent.

Wie man es auch dreht und wendet: Atomwaffen sind eine humanitäre Katastrophe, eingesetzt oder nicht. Und niemand kann mit Sicherheit garantieren, dass sie nicht doch irgendwann wieder eingesetzt werden. Ich will mich nicht darauf verlassen, dass dieses Monster weiter schläft. Ich will, dass es endgültig aus der Welt geschafft wird – durch einen weltweiten Verbotsvertrag, wie es ihn z.B. für Streubomben und Landminen bereits gibt.

Heute ist Tag der Menschenrechte. „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person“, besagt Artikel 3 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Solange es Atomwaffen auf dieser Welt gibt, ist kein Mensch sicher. Fordern wir unser Menschenrecht ein!

Samantha StaudteSamantha Staudte (Redakteurin des IPPNW-Forum und Mitglied im Kampagnenrat von atomwaffenfrei.jetzt)

Das traurige Erbe der Atomtests

Karipbek Kurukov, Botschafter des Atom-Projekts

Die Stadt Astana hat was von „Trumans World“. Alles glitzert und glänzt, ist modern, eine Schauwelt. Man könnte glauben, die Menschen sind nur hier, um von uns gesehen zu werden. Die berühmtesten Architekten der Welt haben sich an jeder Ecke ausgetobt. Oben in der Bar im 25. Stockwerk des Beijing Palace Hotels Astana wird man von dem Blick des modernen neuen Kasachstans überwältigt.

Dahinter ist die Steppe. Ein flaches Grasland, das in allen Richtungen so weit reicht, wie man sehen kann. Im Winter wird es kalt, kälter als es sich die meisten von uns vorstellen können. Ich frage: „Wie kalt?“ Mein kasachischer Begleiter lächelt und antwortet: „Frag nicht, es ist sehr kalt.“ Aber die Sonne scheint jetzt, reflektiert von den vielen weißen Flächen oder getönten Fenstern der Hochhäuser. Man wird geblendet.

Astana ist eine komplett neue Stadt, erst seit 15 Jahren die neue Hauptstadt von Kasachstan. Sie symbolisiert die schöne neue Welt von Präsident Nasarbajew: erfolgreich, ein Land der klugen Investitionen, ein Businesszentrum zwischen Orient und Okzident, Handelsdrehkreuz. Und gleichzeitig will er vermitteln, dass Kasachstan die Hoffnung verkörpert: ein Land des Friedens und der Integration, unabhängig und doch offen für Kooperation jeder Art, zuverlässig und vertrauenswürdig. Hier will er eine Brennstoffbank für Atomenergie aufbauen.

Ich bin hier zur Internationalen Konferenz „From a Nuclear Test Ban to a Nuclear Weapons Free World“, die am Internationalen Tag gegen Atomtests, dem 29. August, begann.

Kasachstan war das erste Land, das Atomwaffen aufgab. Nach dem Zerfall der Sowjetunion entschied Nasarbajew, die von der UdSSR geerbten Atomwaffen sollten besser verschrottet werden und ein Jahr später schloss er auch das Testgelände in Semipalatinsk. Damit war aber die atomare Geschichte des Landes bei Weitem nicht zu Ende. Ein viel schlimmeres Erbe erwartete das Volk von Ostkasachstan: die Langzeitfolgen der über 450 Atomtests von 1949 bis 1989. Bis heute kämpfen die Menschen in Semey (kasachisch für Semipalatinsk) mit Krankheit und Tod. Karipbek Kuyukov arbeitet als Botschafter für diese Strahlenopfer. Er wurde ohne Arme geboren.

„Ich habe viele Familien gesehen, die furchtbar gelitten haben. Ich habe eine Mutter kennengelernt, die zehn Kindern geboren hatte, alle mit Missbildungen. Diese Kinder konnten nicht auf der Straße spielen, weil sie sich für ihr Aussehen geschämt haben. Die Mutter bat mich, die Welt zu fragen, warum sie so leiden müsse. Vor acht Jahren waren schon alle Kinder gestorben, die Mutter und der Vater auch. Danach habe ich mir versprochen, ihre Frage zu stellen.“

Kuyukov stellt die Frage heute für das sogenannte „Atom-Projekt“ und fordert gleichzeitig, ein Verbot von Atomtests. Die Strahlenopfer von Semipalatinsk geben dem Projekt ein Gesicht. Das Nasarbajew-Zentrum in Astana hat für das Projekt eine Werbeagentur beauftragt, um weltweit für das Inkrafttreten des Atomteststoppvertrags zu werben. Der Atomteststoppvertrag wurde bisher nicht von ausreichend Ländern ratifiziert. Er kann erst in Kraft treten, wenn ihn 44 im Annex 2 des Vertrages namentlich aufgeführte Staaten ratifiziert haben.

In einer Pause während der Versammlung der Parlamentarier für Abrüstung und Nichtproliferation am 30. August redete ich mit Savas Hadjikyriacou, einem Griechen aus Zypern, der das Projekt leitet. Seine Firma nimmt kein Geld für das Projekt, sagt er. Sein Ziel sie den „menschlichen Faktor“ des Themas in den Fokus zu stellen, um viele Unterschriften für ein Atomtestverbot zu gewinnen. Allein in Kasachstan seien 1,5 Millionen Menschen von den Folgen von Atomtests betroffen. Weltweit sind es bestimmt Milliarden.

Ich frage ihn nach medizinischen Daten. Er will mich mit den Zuständigen im Nasarbajew-Zentrum in Kontakt bringen und ist sicher, sie werden nichts verheimlichen. „Sie wollen, dass die Welt versteht, was sich hier abspielt“, sagte er. Wir sprachen über eine mögliche IPPNW-Delegation nach Semey, um die dortigen Ärzte zu treffen und mehr über die Strahlenfolgen zu erfahren. Er will dafür Hilfe vermitteln.

Was hier in Kasachstan deutlich wird, ist die Bedeutung des Worts „Ökozid“, die weitreichende Zerstörung der Umwelt. Polly Higgins, eine schottische Rechtsanwältin, besuchte die parlamentarische Versammlung und erzählt vom Verbrechen des Ökozids. „Ein Gesetz gegen das Verbrechen des Ökozids würde dem Bestreben nach einer Abschaffung von Atomwaffen Zähne verleihen“, sagte sie. Sie kämpft dafür, dass der Internationale Strafgerichtshof Ökozid im Rahmen des Verbrechens gegen Frieden und Menschlichkeit als Verbrechen anerkennt. Bereits zehn Länder haben Ökozid kriminalisiert. Polly erzählt mir, sie käme im Oktober nach Berlin. Ich bot an, Kontakte für sie zu knüpfen und eine Gesprächsrunde zu organisieren.

Heute fahre ich nach unserem letzten Treffen nach Hause. Ich packe viele Eindrücke und vor allem Arbeit  mit ein. Ich habe das Gefühl, dass ich wieder nach Kasachstan kommen werde, um mehr zu erfahren und zu verstehen. Das Land bietet viel an, nicht nur eine schöne neue Welt. Unter der Oberfläche ist es ein altes Land, das ausgebeutet und zerstört wurde, voller verschiedenen Kulturen und Geschichten. Wahrlich die Mitte unserer Welt, zwischen Welten. Kasachstan ist das Herz des künftigen Friedens.

Xanthe Hall, Abrüstungsreferentin der IPPNW, Foto: Xanthe Hall  Xanthe Hall ist Abrüstungsreferentin für IPPNW Deutschland und Sprecherin der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Unterzeichnen für eine friedliche Zukunft

Hiroshima PapierkranicheVor 67 Jahren, am 16. Juli 1945, wurde die erste Atombombe in der Wüste Neu-Mexikos gezündet und das Atomzeitalter endgültig eingeleitet.
Mit unseren vielfältigen Anstrengungen können wir dieses Zeitalter beenden. Ich möchte Euch daher bitten den Aufruf  „67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. atomwaffenfrei.jetzt“ mit zu unterzeichnen und weiterzugeben.

Mit dem Aufruf erwarten wir von der deutschen Politik, „sich weiter mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen, der Modernisierung der US-Atomwaffen zu widersprechen, sich für eine atomwaffenfreie Zone im  Nahen und Mittleren Osten einzusetzen und ein verbindliches Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen weltweit zu unterstützen.“
Neben engagierten Friedensbewegten aus ganz Deutschland stehen 16 (Ober-)Bürgermeister/innen als ErstunterstützerInnen unter dem Aufruf. Mittlerweile haben 250 weitere Unterstützer/innen den Aufruf gezeichnet: http://www.pace-makers.de/aufruf-2012-mit-unterstuetzerliste.html. Darunter sind Ärzte, Professoren, Pfarrer, Gewerkschafter, Abgeordnete.

Unser Ziel ist, für den Aufruf eine breite Unterstützung aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft (Kunst & Kultur, Sport, Kirche, Gewerkschaften & Betriebe, Friedens- und Umweltbewegung, Wissenschaft, Schüler & Studenten, Lehrer, Städte und Bürgermeister usw.) zu erhalten und den Aufruf am 4.8. in überregionalen Zeitungen zu veröffentlichen, anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki wenige Tage später.
In dieser Zeit werden auch in Deutschland wieder mehrere Dutzend Veranstaltungen stattfinden, um für eine atomwaffenfreie Welt zu werben, darunter auch der Pacemakers-Radmarathon durch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Diese einmalige Veranstaltung von Sport und friedenspolitischem Engagement ist bereits seit Wochen mit 150 Teilnehmern ausgebucht.

Der Aufruf ist eine Kooperation der Pacemakers, der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ und der  Mayors for Peace.
Ich freue mich über eine rege Weiterverbreitung dieses Aufrufs per E-Mail, im Internet, per Facebook, in Blogs usw.
Es ist an der Zeit:  67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. atomwaffenfrei.jetzt!

Roland Blach, Koordinator der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt"

 Roland Blach ist Koordinator der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt

Staaten sollen ihren Worten Taten folgen lassen

Mehr als 100 Regierungsvertreter trafen sich in der UN, um Maßnahmen zu besprechen, wie der 1996 Umfassende Atomteststoppvertrag (CTBT) in Kraft treten kann. Dabei forderten Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Abrüstungsexperten, dass die Staaten ihren Worten zur Unterstützung des Vertrages nun Taten folgen lassen müssten. In einem gemeinsamen NGO-Statement, das von Togzhan Kassenova der „Carnegie Endowment for International Peace“ am 23. September 2011 vorgetragen wurde, sagten sie:

„Fünfzehn Jahre nach Abschluss der Verhandlungen des Atomteststoppvertrags ist die lange Reise bis zu einem Ende der Versuche noch nicht vorbei. Der CTBT muss immer noch von neun ‚Verweigerstaaten’ ratifiziert werden, bevor er formell in Kraft treten kann. Wir begrüßen zwar die kraftvollen Erklärungen über den Wert dieses Vertrages und die Notwendigkeit seines schnellen Inkrafttretens, die bei dieser Konferenz vorgetragen wurden. Dennoch sagen Taten mehr als Worte. Wir rufen jeden Staat hiermit auf, gemeinsam oder auch allein zu handeln. Diese Konferenz muss dazu beitragen, dass ein ernsthafter diplomatischer Plan erstellt wird, der die verbleibenden Verweigerstaaten an Bord holt.“

Die neun Staaten, die noch nicht ratifiziert haben, sind: Ägypten, China, Indien, Indonesien, Iran, Israel, Nordkorea, Pakistan, und die USA. 182 Staaten haben den Vertrag unterzeichnet und 155 ihn ratifiziert. Am wichtigsten sind die Ratifizierungen von China und den USA, die den Vertrag bereits unterzeichnet haben. Ihre Präsidenten Barack Obama und Hu Jintao haben beide erklärt, sie wollen eine schnelle Ratifizierung in ihrem Land erreichen. Dennoch sind diesen Worten bisher keine Taten gefolgt.

Die Ratifizierungen Israels, Irans und Ägyptens würden dazu beitragen, Spannungen im Nahen Osten zu reduzieren und den Weg zu einer atomwaffenfreien Zone im der Region ebnen.

» Das NGO-Statement ist hier zu lesen

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