Breakfast at Paul-Löbe-Haus

Abgeordnetenfrühstück im Paul-Löbe-Haus

Manche Leute träumen von Frühstück bei Tiffanys, wir vom Kampagnenrat träumten – zumindest seit ein paar Wochen – vom Frühstück im Paul-Löbe-Haus. Denn anlässlich des Kampagnenstarts hatten wir zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Uta Zapf im Namen des „Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung“ zu einem Abgeordnetenfrühstück eingeladen. Ziel war es, unsere Kampagne vorzustellen und mit Abgeordneten über das Thema Atomwaffen persönlich ins Gespräch zu kommen, mit ihnen Bilanz über die Umsetzung des Bundestagsbeschlusses vom 26. März 2010 „Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen“ zu ziehen und gemeinsam weitere Handlungsschritte zu entwickeln.

Ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Ich hatte bisher nicht viel mit PolitikerInnen zu tun und hatte mir unter dem Stichwort „Abgeordnetenfrühstück“ eher eine etwas steife Veranstaltung vorgestellt. Tatsächlich aber war es alles andere als das.

Nach der Begrüßung durch Uta Zapf, schlug Wolfgang Schlupp-Hauk vom Kampagnenrat vor, zunächst ein Gruppenfoto mit Kampagnentransparent zu machen, bevor am Ende dafür keine Zeit mehr wäre. Nach diesem fotografischen „Intermezzo“, für das in dem kleinen Raum erst mal eine Menge Stühle aus dem Weg und dann wieder zurück geschoben werden mussten, präsentierte Xanthe Hall unserer Kampagne. Zum Abschluss bat sie alle Anwesenden gleich mal, selber bei einer unserer ersten geplanten Aktionen mitzumachen: Postkartengroße Zettel mit der Silhouette einer Atombombe wurden verteilt und sollten mittels Stift und Kreativität zu etwas Friedlichem „umgerüstet“ werden. Während die Abgeordneten „malten“, sprach dann der Atomwaffenexperte Otfried Nassauer über die von der US-Regierung geplante Modernisierung ihrer Atomwaffen.

Danach war bei Brötchen und Kaffee noch genug Zeit wirklich ins Gespräch zu kommen. Die Anwesenden nutzen die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen, es wurde u.a. diskutiert, welchen Einfluss die Modernisierungspläne der USA auf die Frage der Abrüstung und den Abzug der Atomwaffen aus Büchel hätten, wie andere Länder zu Fragen der Abrüstung und einer Nuklearwaffenkonvention stünden oder wie das Thema Atomwaffen wieder mehr Beachtung in der öffentlichen Wahrnehmung erlangen könnte.

Insgesamt war es eine sehr gelöste, informelle Stimmung und es gab viel positives Feedback zu unserer Kampagne, die gerade angesichts der Modernisierungspläne – so der Tenor – genau zum richtigen Zeitpunkt startete. Last but not least haben wir drei der anwesenden Abgeordneten als offizielle Unterstützerinnen der Kampagne gewinnen können, die demnächst mit Foto und Statement auch auf unserer Homepage zu finden sein werden.

Gegen neun kamen wir dann – nach einem guten Frühstück mit guten Gesprächen – motiviert aus dem Paul-Löbe-Haus. Zugegeben, alle ein bisschen müde, aber wer ein großes Ziel hat, muss eben manchmal auch früh dafür „aufstehen“.

Fotos des Frühstücks auf Flickr

Samantha Staudte, Redakteurin von IPPNW-ForumSamantha Staudte ist Social Media-Koordinatorin der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt, der IPPNW und Redakteurin des IPPNW Mitgliedermagazin „Forum“.

Kampagne erfolgreich gestartet – und nun?

Die neue Webseite steht. Die Pressemitteilung ist um 11 Uhr herausgeschickt. Gepostet wurde der Start auf Facebook und Twitter. Der Newsletter habe ich heute Nachmittag nachgeschoben. Jetzt sind wir gespannt – wie reagieren die Leute?

Der erste Anruf kam kaum zehn Minuten nach der Verschickung der Pressemitteilung. Es war die Tagesschau. Aber der Journalist wollte doch nicht von der Kampagne hören, er wollte nur Informationen zu den jeweiligen Atomarsenalen der Atomwaffenstaaten, weil er zum Nuklearsicherheitsgipfel in Seoul was schreibt. Ich verweise ihn auf die Atomwaffen A-Z Seite. Was würde ich zum Iran sagen, fragte er, das Land würde nicht auf unsere Liste von Atomwaffenstaaten stehen? Es hat noch keine Atomwaffen, sage ich. Das ist der Trick an ihrem Spiel, eine Ambivalenz über diese Frage zu erzeugen. Man kann höchstens sagen, es sei ein Schwellenland wie Japan und Deutschland auch. Zum Schluss gebe ich ihn den Hinweis, auf der Seite atomwaffenfrei.de zu schauen. „Da sehen Sie eine nagelneue Kampagne von fünfzig Organisationen, die sich für die Abschaffung aller Atomwaffen einsetzen“, sage ich und lege auf. Seufz.

Kurz vor 14 Uhr kam eine Mail: Christian Ude, Oberbürgermeister von München schickt uns eine „Solidaritätsadresse“. Da kann ich mich freuen – jemand nimmt Notiz von unserer Kampagne!

Am wichtigsten wäre, dass der Kampagnenfilm von vielen wahrgenommen wird. Er stellt das Problem und die Lösung in nur ein paar Minuten dar. Genau richtig für unsere hektische Gesellschaft. Wir überlegen, ihn für den Alternativen Medienpreis vorzuschlagen, weil er die Teilnahmebedingung erfüllt, „ein Thema zu bearbeiten, das von großen Medien vernachlässigt wird“.

Schließlich ist das die wichtigste Frage für uns: wie können wir Menschen für das Thema interessieren? Ich lese die Kommentare auf der Seite im Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin und höre teilweise eine Resignation heraus, die manche deprimieren könnte (mich nicht, ich bleibe immer optimistisch). Ein Gast kommentiert ihre Zustimmung so: „Trotz der geringen Chance, dass die Vernunft gewinnt…“. Warum sehen viele diese Chance eigentlich als so gering an? Die Mehrheit für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland ist größer als für den Ausstieg aus der Atomenergie. Die Bundesregierung und der Bundestag haben beide beschlossen, dieses Ziel zu verfolgen. Auch die Abschaffung aller Atomwaffen ist keine Utopie, sondern von vielen als einzig realistischen Weg vorwärts – behaupten Henry Kissinger, Hans-Dietrich Genscher und andere.

Wir brauchen mehr Mut und Hoffnung, in meinen Augen. Packen wir die großen Themen an, sie sind es wert. Wenn Deutschland eine klare Linie für die Abrüstung vertritt, können die Auswirkungen auf das langfristige Ziel groß sein.

Gräben überwinden

Im Bundestag beschäftigen sich 120 Abgeordnete verstärkt mit Fragen des Militärs und der Abrüstung. Sie sitzen in folgenden Ausschüssen: Verteidigung und Auswärtiges sowie im Unterausschuss Abrüstung und Rüstungskontrolle. Für die Lobbyarbeit der Kampagne habe ich diese in einer Adressdatei zusammengestellt. Zwei Mal erhielten sie schon Post. Das erste Mal mit „Im Blick: Withdawal Issues“, einer Studie aus den Niederlanden über die Standpunkte der NATO-Staaten zum Abzug der Atomwaffen aus Europa. Ich bat sie im Begleitbrief um eine persönliche Stellungnahme zu unserer Kampagne. Fast ein Drittel hat geantwortet. Aus der Union kamen aber nur drei Antworten. Im nächsten FreiRaum und auf unserer Homepage www.pressehuette.de veröffentlichte ich alle Antworten. Sie können für die weiteren Kontakte genutzt werden.

Eine Ausnahme kenne ich in der CDU: Roderich Kiesewetter. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses. Er wurde das erste Mitglied der Union beim Parlamentarischen Netzwerk für nukleare Nichtverbreitung und Abrüstung PNND. Er hat in seinem Wahlkreis zu den Königsbronner Gesprächen eingeladen. General ad. Naumann war dort Referent. In seinem Vortrag forderte er mehr politische Mitsprache bei Auslandseinsätzen und mehr Geld dafür. Über Abrüstung sprach er nicht, nur über die vermeintlichen Atomwaffen des Iran. Er ist Mitglied von Global Zero. Ich sprach ihn in der Fragerunde darauf an. Als ich aufstand und mich für die Frage vorstellte, wurde die Stimmung eisig und gespannt. Der Saal war voll mit Reservisten und CDU-Mitgliedern. Es gibt noch viele Vorurteile abzubauen. Die Antwort von Naumann entsetzte mich. Er sprach über die Atomwaffen in Büchel als den „harmlosen Dingern“. Ich verstehe nicht, was ihn antreibt, einerseits in Abrüstungsinitiativen mitzuarbeiten und andererseits solche Äußerungen zu machen.

Roderich Kiesewetter kam beim Mittagessen (es gab auch vegetarische Maultaschen) auf mich zu und bedankte sich für die Frage. Wir verabredeten dabei auch ein Abgeordneten-Frühstück im Bundestag zum Auftakt unserer Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“. Zusammen mit seinem Büro und dem Büro von Uta Zapf (SPD) luden wir die 120 Abgeordneten ein. Es ist schon ein außergewöhnliches Bild, wenn auf dem Einladungsschreiben oben der Bundesadler prangt und unten bei meiner Unterschrift das Kampagnenlogo. Mal sehen wie viele am kommenden Donnerstag kommen.

Wolfgang Schlupp-Hauck, Pressehütte MutlangenWolfgang Schlupp-Hauck von der Pressehütte Mutlangen ist Sprecher der Kampagne atomwaffenfrei.jetzt

Vorbereitungen für Berlin-Reise

Noch zwei Tage bis zum Kampagnenstart, und schon drei Tage später treffen sich einige von uns mit Bundestagsabgeordneten, um ihnen von der drohenden Modernisierung der (auch hier in Deutschland stationierten) Atomwaffen zu berichten. Und natürlich von unseren Plänen, uns dagegen zu wehren und statt der Modernisierung die vollständige Abrüstung weltweit mittels einer Nuklearwaffenkonvention einzufordern.

Weil die Abgeordneten in den Sitzungswochen, die sie in Berlin verbringen, immer von Termin zu Termin rennen und nur wenig Zeit für Anliegen wie unsere haben, kam jemand auf die Idee, sie zu einem Frühstücksgespräch einzuladen. Nach Rücksprache mit etlichen von ihnen wurden ein Termin und eine Uhrzeit fixiert: Donnerstag 29.3., morgens um 7 Uhr 30 (seufz). Geladen sind Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses, zu dem der Unterausschuss »Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung« ebenso gehört wie der Unterausschuss »Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit«, und des Verteidigungsausschusses – also die Abgeordneten, die sich in besonderer Weise mit Rüstung, Krieg und Frieden beschäftigen (sollten). Als Experte für das Thema Modernisierung begleitet uns Otfried Nassauer vom BITS.

Und da manche von uns eine weite Anreise haben und aufgrund der frühen Frühstücksstunde ohnehin in Berlin übernachten müssen, hatte Wolfgang eine seiner bewährten Synergie-Ideen und kurzerhand für den Nachmittag vorher ein Gespräch im Außenministerium vereinbart. Dort treffen wir uns am Mittwoch mit der Leiterin und Mitarbeitern des Referats 240. Zuständigkeitsbereich: nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle. Neben den Modernisierungsabsichten und der neuen Kampagne atomwaffenfrei.jetzt wird im Außenamt auch die nächste Konferenz zum Nichtverbreitungsvertrag ein Thema sein, die im Mai in Wien stattfindet. Wir möchten gerne herausfinden, wie sich die deutsche Diplomatie bei der Wiener Konferenz inhaltlich aufstellen will.

Eine Welt ohne Atomwaffen ist möglich

Gerade besuchte ich eine Frau, um ihre Obstbäume zu schneiden. Dort erinnerte ich mich, wie selten wir im Alltag über Atomwaffen nachdenken. Weltweite Umfragen ergaben: Die meisten Menschen können sich eine Welt ohne Atomwaffen vorstellen.

Entscheidungsträger der Atomwaffenstaaten sehen das oft anders. Obwohl die Atomwaffenstaaten verpflichtet sind, ihre Arsenale auf null abzurüsten, kleben entweder macht- oder sicherheitspolitische Argumente an ihren Aussagen wie Kaugummis. Diese Argumente verlangsamen den Abrüstungsprozess immens.

Als 1970 der Atomwaffensperrvertrag in Kraft getreten ist, begann der Abrüstungsprozess. Im Jahr 2012 haben wir weltweit noch ca 23.000 Atomwaffen, deren Sprengkraft die Erde um ein Mehrfaches auslöschen könnte. Die atomare Rüstung ist der Wahnsinn der Menschheit.

Der Umgang mit der Nukleartechnologie, der mit dem Abbau von Uranerz beginnt, schädigt über viele, viele Generationen das Leben auf der Erde. 1990 reiste die Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger nach Tschernobyl und fertigte Aquarelle von gesammelten Insekten. Ihre Bilder veranschaulichen die genetische Veränderung des Lebendigen auf eindrückliche Weise. Diese Schädigungen, die von nuklearen Strahlen ausgehen, machen vor den Menschen nicht Halt.

Meine Arbeit ist es, mit Menschen achtsam ins Gespräch zu kommen. Ich erzähle Jugendlichen von den Hibakusha, die Überlebenden aus Hiroshima und Nagasaki. In Workshops erweitern wir unser Wissen über die nukleare Technologie. Wir sprechen auch mit Entscheidungsträgern und erinnern sie an die realistischen Gefahren, die von Atomwaffen ausgehen. www.nuclearfreeeducation.de

Ich finde es wichtig, dass wir uns erinnern. Atomwaffen sind mächtig. Sie traumatisieren. Das Gesunde in uns zieht sich oft zurück und möchte nichts mehr darüber wissen. Häufig eine wichtige Strategie der Seele!

Jedoch die Gedanken an diese massive Bewaffnung lösen auch folgende Gedanken und Äußerungen aus: „Ich kann doch als Einzelne daran nichts ändern.“ „Ich überlasse das Thema Menschen, die wirklich etwas davon verstehen.“ … Hier würde ich sagen hat die Ohnmachtfalle zugeschlagen. Solange die Waffen nicht explodiert sind, sind wir nicht ohnmächtig. Jeder Mensch auf dieser Erde hat das Recht auf eine Meinungsäußerung über die Zukunft der nächsten Generationen.

Du kannst entscheiden atomfreie Stromanbieter zu nutzen, Dich an Aktionen oder Demonstrationen beteiligen. Du kannst einen Workshop zum Thema Atomwaffen in deiner Stadt organisieren.

Jedoch du musst gar nichts von all dem tun! Vielleicht braucht es lediglich einen inneren Entschluss. Ich will eine atomwaffenfreie Welt. So ein innerer Entschluss ist sehr viel wert. Er ist mächtig!

Mach Du den nächsten Schritt …

Eure Silvia

Material steht bereit!

In wenigen Tagen startet die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“, aber schon jetzt könnt Ihr reichlich Kampagnenmaterial bestellen.

So gibt es beispielsweise den Flyer zur Internationalen Fahrradaktion „Global Zero Now“ nicht nur auf Deutsch, sondern auch als internationale viersprachige Version auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch. Des Weiteren bieten wir Euch ein „Im Blick“ zum Thema Modernisierung von Atomwaffen (Umfang 4 Seiten DIN A4) und die Postkarte „Atomwaffen abrüsten statt modernisieren“ an. Die Postkarte stellt eine unserer ersten Aktionen dar und kann an Botschafter Erdmann, mit Sitz in der ständigen Vertretung Deutschlands bei der NATO in Brüssel, verschickt werden. Mit der Postkartenaktion wollen wir Botschafter Erdmann auffordern sich auf dem NATO Gipfel im Mai in Chicago für den Abzug der Atomwaffen aus Büchel einzusetzen.

Alle diese Materialien sind kostenfrei (zzgl. Porto) und können hier bestellt werden.

Virtuelle Vorbereitungen

Fragt mal in eurem Bekanntenkreis rum, wie viele Leute wissen, dass immer noch Atomwaffen in Deutschland stationiert sind, dass es weltweit noch immer über 20.000 gibt oder dass die USA planen ihre Bomben zu modernisieren. Mal ehrlich: das Thema ist zumindest in den deutschen Medien nicht gerade präsent – abgesehen vom kürzlich aufflackernden Medieninteresse bezüglich des Iran. Dabei ist das Problem viel weitreichender und längst nicht damit gelöst, dass ein einziges Land daran gehindert wird eine weitere Bombe zu bauen.

Eine erfolgreiche Kampagne braucht vor allem: eine breite Öffentlichkeit und eine breite Anzahl an Unterstützern, die Druck auf Politik und Entscheidungsträger ausüben. Wie also schaffen wird das? Das war die Herausforderung über die wir uns schon lange im Vorfeld Gedanken machen mussten. Schnell war uns klar, neben der klassischen Presse- und Lobbyarbeit und öffentliche Aktionen müssen wir auch die Möglichkeiten des Web2.0 und sozialer Plattformen nutzen. Über so große soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Youtube hat man – auch mit wenig Budget – die Chance wahnsinnig viele Menschen zu erreichen und neue Unterstützer zu gewinnen.

Und so war die AG Social Media geboren. Zu fünft machen wir uns jetzt seit einer Weile schon darüber Gedanken, wie wir die Kampagne mit Hilfe von „Social Media“ bekannter machen und Leute zum Mitmachen animieren können. Eine Facebook-Seite, ein Twitter-Account oder ein Blog sind schnell eingerichtet. Aber um in den Weiten des Web2.0 Aufmerksamkeit zu gewinnen, braucht es mehr. Man braucht – vielleicht noch mehr als in der „nicht virtuellen“-Welt – originelle Ideen und einen guten Plan. Inzwischen haben wir schon einige Telefonkonferenzen zu dem Thema hinter uns. Heute war die letzte TK vor dem Kampagnenstart. Für unsere erste Online-Aktion haben wir uns von der „ICAN“, unserer internationalen Partnerkampagne inspirieren lassen. Wir wollen ihre Aktion „Bombs no more“ auch in Deutschland starten. Das Prinzip ist so simple wie gut: Eine blanko Postkarte mit der Silhouette einer Atombombe soll umgestaltet werden und dann auf unsere Seiten hochgeladen werden. Die Seite der ICAN-Aktion zeigt: Es lässt sich erstaunlich viel daraus machen und die Kreativität der Unterstützer ist unglaublich. Seht selber.

Als ersten Schritt, diese Aktion auch in Deutschland zu starten, wollen wir vom Kampagnenstart bis zum 10. April über Facebook und Twitter dazu aufrufen Ideen für einen deutschen Namen der Aktion vorzuschlagen. Wie könnte man „Bombs no more“ auf deutsch nennen? „Bomben zu Bonbons“? „Tschüss Bombe!“? Habt ihr bessere Ideen? Dann her damit!

Und was wir sonst noch so vorhaben in der virtuellen Welt? Lasst euch überraschen. Oder werdet selber kreativ. Wir freuen uns über eure Anregungen und Ideen!